Kulturwandel in Unternehmen

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Die neue Führungskultur


Von der Führung – in welcher Organisation auch immer – gehen die entscheidenden und prägenden Impulse für die Qualität des Miteinanders, für die Bereitschaft zu Engagement und Eigenverantwortung aus. Eine andere Organisationskultur, bedarf einer anderen Führungskultur. „Supportive Leadership“ heißt diese neue Art der Führung, die Mitarbeiter einlädt, ermutigt und inspiriert, gemeinsam über sich hinauszuwachsen. Supportive Leadership ist keine Methode, sondern Ausdruck einer besonderen Haltung – sich selbst und den Mitarbeitern gegebenüber.
Die gute Nachricht: Diese Haltung ist nicht angeboren, man kann sie erwerben und sich aneignen.

Dieser neue supportive Führungsstil lässt sich überall dort am leichtesten einführen, wo es an der Spitze Eigentümer oder Manager gibt, die das Unternehmen in Eigenverantwortung gestalten können. Und die
über die innere Kraft und Einstellung verfügen, um diesen Prozess als Vorbild in Gang zu bringen.
Unternehmen und Organisationen, in denen das der Fall ist, werden zu Vorreitern dieser neuen Führungskultur.

In jedem Unternehmen, in jeder Mitarbeiterin, in jedem Mitarbeiter schlummern meist noch nicht geweckte Potentiale, die nur warten zur Entfaltung zu kommen. Wenn es Führungsteams und ihren Mitarbeitern gelänge, auf eine andere Art und Weise in Beziehung zu treten, könnten Teams über sich hinauswachsen. Und wenn solche Teams dann noch günstiger miteinander verbunden wären, ergäben sich Entwicklungsperspektiven für Ihr Unternehmen, die weit über das hinausgehen, was Sie bisher für möglich hielten!

Sie ahnen vielleicht, dass das, was hier beschrieben wird, genau dem entspricht, was auch in einem menschlichen Gehirn stattfindet: Solange es gelingt, die Beziehungen zwischen den Nervenzellen zu verbessern (und nicht deren Anzahl oder Anordnung) bleibt es zeitlebens entwicklungsfähig. Mit so einem Gehirn kann man immer komplexere Probleme lösen. Wenn diese Beziehungen innerhalb unseres Gehirns aber gestört sind, entsteht nur eine Kümmerversion dessen, was daraus hätte werden können. Auch das wissen Sie. Inzwischen zeigen uns die Ergebnisse der modernen Hirnforschung, dass sich das Gehirn zeitlebens immer wieder neu vernetzen kann, dass Nervenzellen neue Beziehungen aufbauen können, wenn sie dazu angeregt werden.

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